Canvas

 

Six feet high or deep

Öl auf Leinwand 200 x 170 cm 2020

Underneath my radar

Öl auf Leinwand 200 x 170 cm 2017

Öl auf Leinwand, 200 x 170, 2020

Serie Bild 1 "Auf der Suche nach der letzten Zahl vor Unendlich"

Öl auf Leinwand, 100 x 120 cm, 2020

Serie Bild 2

Öl auf Leinwand, 100 x 120 cm, 2020

Serie Bild 3

Öl auf Leinwand, 100 x 120 cm, 2020

Serie Bild 4

Öl auf Leinwand, 100 x 120 cm, 2021

Serie Bild 5

Öl auf Leinwand, 100 x 120 cm, 2021

Serie Bild 6

Öl auf Leinwand, 100 x 120 cm, 2021

Stell dir vor, es ist Krieg und alle gehen hin

Öl, Acrylstift auf Leinwand, 100 x 120 cm, 2023, 2tlg.

Stell dir vor, es ist Krieg und alle gehen hin

Öl auf Leinwand, 15 x 16 cm, 2023, 2tlg.

Ich male überwiegend mit Ölfarbe auf Leinwand. Ölfarbe überzeugt mich durch ihre satten leuchtenden Farben und die Möglichkeit, lange mit ihr zu malen, bevor sie trocknet.

Ich mag die Sinnlichkeit ihrer Materialität, wie sie sich vermalen lässt und wie ergiebig sie ist. Ihre Konstitenz und ihr Geruch lösen in mir ein übergroßes Verlangen aus, sie anzufassen,

zwischen den Fingern zu verrreiben, um sie körperlich zu spüren. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Auf der Suche nach der letzten Zahl vor Unendlich"

 

 

In diesen Bildern versuche ich, das

aktuelle Lebensgefühl eines

Heranwachsenden zwischen dem

Bedürfnis nach Nähe einerseits und Distanz andererseits einzufangen.

Die Werke thematisieren die Sprachlosigkeit einer Generation, der noch nie so viele Wege der Kommunikation

offenstanden wie heute.

 

Auf fast allen Bildern habe ich die

Person mit verdecktem Gesicht gemalt, einmal ist sie im Profil zu sehen.

So ist dem Betrachter kein Blickkontakt und kein Dialog möglich, eine mehrfache Form der sozialen Distanzierung. Es gibt keine eindeutige Identifizierbarkeit

und keine Individualität.

 

In meinen Bildern entsteht eine

Emotionalisierung nicht durch den

Gesichtsausdruck der abgebildeten Person, sondern durch eine Handlung. Ist es Zweifel, Angst, Wut, Naivität,

Renitenz, Selbstbewusstsein,

Überkonzentriertheit, Trauer, Charme oder Witz?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auszug Ausstellungseröffnung "Hinter der Fassade", Burg Brüggen, 2023, Eröffnungssrede von Dr. Christian Krusch:

 

"Damit komme ich zur letzten Arbeit mit dem leider sehr aktuellen Titel "Stell dir vor, es ist Krieg und alle gehen hin" von Kerstin Phoa. Genau genommen handelt es sich um eine zweiteilige Installation, die den bekannten Spruch des US-amerikanischen Dichters

Carl August Sandburg (1878 - 1967) ins

Gegenteil verdreht. Phoa schreibt dazu: "In dieser Arbeit versuche ich, das aktuelle Lebensgefühl eines Heranwachsenden einzufangen. Zwischen Fridays for Future und Corona-Pandemie ist nun ein Krieg in unmittelbarer Nähe. Alte Glaubenssätze und Spontisprüche scheinen sich um 180° gedreht zu haben."

Dabei lässt sich die Stimmung der Person nicht an ihrem Gesicht ablesen, sondern durch die Handlung. "Ist es Zweifel, Angst, Wut, Naivität, Renitenz, Selbstbewusstsein, Charme oder Witz?" fragt die Künstlerin. Letztlich erscheint die Körpersprache wie eine Fassade, ein Verstecken, das die wahren Empfindungen

"Hinter der Fassade" verbirgt."